Eine ausgewogene Ernährung bildet den Grundstein für ein gesundes und aktives Leben. Dabei geht es nicht um Diäten und Ernährungspläne. Denn nach Kneipp zu essen, bedeutet bewusst zu essen. Aber nicht asketisch. Denn Genuss und das Wohlfühlen im eigenen Körper stehen an oberster Stelle.Nach Kneipp zu leben, heißt nicht unbedingt gertenschlank zu sein. Es ist jedoch die beste Basis für ein schlankes Wohlfühlgewicht – und um dieses auf Dauer zu halten. Auch der Pfarrer selbst war kein Asket – im Gegenteil. Seinem ganzheitlichen Ansatz folgend, ging es ihm nicht um strenge Diäten, um Gebote und Verbote, sondern um den ausgewogenen Genuss von gehaltvollen und möglichst fettarmen Lebensmitteln. Die von Kneipp gelobte "einfache, nahrhafte Kost" steht somit in perfektem Einklang mit den heutigen Erkenntnissen der modernen Ernährungslehre. Sie empfiehlt sich eine vollwertige Mischkost mit viel Obst, Gemüse, Getreide- und Milchprodukten nach dem Motto "Mehr von der Pflanze, weniger vom Tier".

Ernährungsumstellung führt zum Erfolg

Wer gesund leben und sich in seinem Körper wohl fühlen möchte, braucht keine Diät, sondern sollte seine Ernährung Schritt für Schritt umstellen auf eine fettreduzierte, ausgewogene Kost, verbunden mit viel Bewegung.

Reichlich Gemüse und Obst
Knackiges Obst und Gemüse machen nicht nur satt, sie schmecken auch hervorragend. Keine anderen Lebensmittel enthalten so wenig Kalorien und gleichzeitig so viele bioaktive Inhaltstoffe. Gleichzeitig sind sie erstklassige Lieferanten von Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Wer über seine Ernährung zu wenig dieser lebenswichtigen Substanzen zu sich nimmt, sollte dies durch sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel ausgleichen.

Fette nur sparsam verwenden und auf gute Qualität achten

Die Mittelmeerbewohner machen es vor - sie verwenden nur hochwertige Pflanzenöle, die dem Körper essentielle Fettsäuren und fettlösliche Vitamine zur Verfügung stellen. Grundsätzlich gilt jedoch: Fette nur sparsam verwenden, denn ein Gramm Fett hat doppelt soviel Kalorien wie ein Gramm Kohlenhydrate oder ein Gramm Eiweiß. Besonders tückisch sind die „versteckten“ Fette, die zum Beispiel in Chips und Schokolade, aber auch in Wurst, Käse und fettreichen Saucen stecken.

Öfter Vollkornprodukte essen
Umsteigen vom Weißbrot auf Vollkornbrote! Auch Müsli, Vollkornreis, Hirse und Dinkel sind wunderbare Bestandteile einer vollwertigen Ernährung. Sie sättigen viel besser als Produkte aus Weißmehl und liefern dem Körper gleichzeitig wertvolle Nähr- und Ballaststoffe.


Weniger tierische Lebensmittel

Im Rahmen einer gesunden Ernährung sollte man hin und wieder auf Fleisch, Wurst und fettreiche Milchprodukte verzichten. Eine sehr gute Alternative und gleichzeitig nahrhafte Eiweißlieferanten sind Sojaprodukte und vor allem viel Fisch.

Reichlich trinken
Zwei Liter Flüssigkeit sollte man am Tag mindestens zu sich nehmen, vorzugsweise Mineralwasser und Kräuter- oder Früchtetee. Große Mengen zu trinken fällt vielen Menschen schwer, aber mit einigen kleinen Tricks kann man sich selber überlisten:

  • Getränke mit wenig oder ohne Kohlensäure lassen sich leichter trinken
  • Eine Kanne köstlichen Tees sollte man immer griffbereit vor sich stehen haben


Frischkosttage einlegen
Empfehlenswert sind regelmäßige Frischkosttage, an denen man ausschließlich frische Nahrung wie Obst, Gemüse und Salate zu sich nimmt. Frischkost schmeckt köstlich, macht satt und enthält reichlich gesundheitsfördernde Stoffe.

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