Versetzung nach Bad Wörishofen

Nach etlichen beruflichen Stationen wurde Sebastian Kneipp im April 1855 als Beichtvater ins Dominikanerkloster nach Bad Wörishofen versetzt, wo er aufgrund seiner guten Kenntnisse zugleich auch als landwirtschaftlicher Berater tätig war.
Aufsehen erregte er durch die erfolgreiche Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche des Rinderbestandes mithilfe von Wasseranwendungen.
International gewürdigt wurden seine Verdienste um die Bienenzucht und die Honiggewinnung. Er verfasste sogar landwirtschaftliche Sachbücher über wichtige Themen wie Ackerbau und Viehzucht. Neben seiner eigentlichen Berufung, dem Priesteramt, behandelte er mittellose oder bereits von den Ärzten aufgegebene Kranke mit umfangreichen – vornehmlich kalten – Wasseranwendungen in den verschiedensten Formen.
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