Aloe Vera

Aloe barbadensis
Die Wüstenlilie - eine der 700 Lilienarten, die eigentlich eher wie ein Kaktus aussieht und der amerikanischen Agave gleicht - wird schon seit einigen tausend Jahren in den verschiedensten Kulturen als Heilpflanze geschätzt. Sie gilt als Symbol für Gesundheit und Wohlergehen.
Außergewöhnlich sind bei dieser Pflanze die Schutzeigenschaften gegen das Verdunsten von Feuchtigkeit. Wird eines der Blätter der Pflanze verletzt, so heilt die Wunde fast augenblicklich. Die alten Ägypter schlossen deshalb bereits vor über 3.500 Jahren daraus, dass diese Fähigkeiten auch der Behandlung des menschlichen Organismus und der Haut zugute kommen könnten.
Bei den Indianern heißt die Pflanze wegen ihrer hervorragenden wundheilenden Eigenschaften auch "Wundkaktus".
Es gibt über 300 verschiedene Aloe-Arten. Vor allem eine davon, die Aloe Barbadensis Miller - auch die "wahre Aloe" genannt - hat in der Volksmedizin eine große Bedeutung erlangt.
In den prallgefüllten Blättern der Wüstenpflanze befindet sich ein gelartiger Wasserspeicher mit wertvollen Substanzen, die auf der Haut eine heilende, pflegende und schützende Wirkung entfalten.
Das aus den Blättern gewonnene Mark ist reich an Vitalstoffen wie Vitaminen, Mineralsalzen, Aminosäuren, Enzymen und verdauungsfördernden Fermenten.
Die Wirkstoffe des reinen Gels im Inneren des Aloe Vera Pflanzenblattes werden volksmedizinisch zur Entschlackung und Regeneration des menschlichen Organismus eingesetzt, sie sind aber vor allem ein wohltuendes Erlebnis für die Haut. Die Anwendung des Aloe Vera Gels als Heilmittel gilt als äußerst verträglich.
Inhaltsstoffe
Gel: Mucopolysaccharide
Aloe: Anthrone Aloin, Aloinoside


