Granatapfel

Punica granatum L.
Der Granatapfel wächst an 2 - 5 Meter hohen Bäumen oder Sträuchern; die apfelartigen Früchte entstehen aus scharlachroten Blüten. Die zahlreichen Samen sind in saftige, essbare Samenmäntel eingebettet, aus denen der Saft gepresst wird. Aus dem eingedickten Fruchtsaft stellte man früher den Sirup Grenadine her - bis heute ist die Granatapfelfrucht noch unter diesem Namen bekannt. Die bis zu hundert Jahre alten Bäume werden in Südeuropa, vor allem in Spanien (Grenada) und in der Türkei, im Iran, in Ägypten, Pakistan, Indien und China angebaut. Der Granatapfel gehört mit Zitrone und Pfirsich zu den drei gesegneten Früchten im Buddhismus und stellt auch in anderen Religionen ein Zeichen für Unsterblichkeit und Fruchtbarkeit dar.
Heute werden vor allem die gesundheitsfördernden Bestandteile in Frucht, Saft und Samen untersucht. Punicalagin und die anderen Polyphenole in Frucht und Saft sind verantwortlich für die herausragenden antioxidativen Eigenschaften, die sogar vergleichbar mit denen des Grüntees sind.
Inhaltsstoffe
20-25% Gerbstoffe: Polyphenole (Punicalagin) und Anthocyane; organische Säuren (Zitronensäure), Glucose, Fructose, in Samenöl Punicinsäure, in Stamm- und Wurzelrinde Piperidinalkaloide (Pelletierin)


