Olive

Olea europaea L.
Der Olivenbaum oder Ölbaum wird seit ca. 4000 v.Chr. in den Mittelmeerländern angebaut. Heute wird er auch in Mittelamerika, Kalifornien, Kapland und Südaustralien kultiviert. Zweige des Ölbaums gelten seit jeher als Zeichen des Friedens. Sieger wurden früher mit Kränzen aus Olivenblättern geehrt. Auch das gemaserte Holz der knorrigen Bäume ist im Möbelbau sehr beliebt. Die 6-10 Meter hohen Bäume tragen frühestens nach 10 Jahren ölliefernde Früchte, werden aber auch häufig über 100 Jahre alt. Das durch Pressung oder mittels chemischer Extraktion gewonnene Olivenöl findet als Nahrungsmittel, als Grundlage in der Dermatologie und als Bestandteil für Arzneimittel Verwendung. In der Kosmetik wird Olivenöl zur Hautpflege eingesetzt. Es schützt die Haut und verleiht ihr ein zartes, glattes Gefühl.
Inhaltsstoffe
Fettes Öl (Glyceride von Stearin-, Palmitin-, Arachin-, Öl- und Linolsäure, freie Fettsäuren), Oleocanthal, in den Blättern Secoiridoidglykoside, Oleuropein, Olacein, Flavonoide


