Schachtelhalmkraut

Equisetum Arvense
Der Schachtelhalm wird so genannt, da seine Stängelabschnitte wie ineinander geschachtelt erscheinen. Früher wurde der Schachtelhalm aufgrund seines hohen Gehaltes an Kieselsäure auch zum Putzen von Zinngeschirr verwendet, weshalb er auch als "Zinnkraut" bezeichnet wird (noch heute verwenden es Musiker zum Reinigen der Mundstücke von Blasinstrumenten). Der Schachtelhalm gehört entwicklungsgeschichtlich zur alten Abteilung der Farne und ist als solcher blütenlos. Medizinische Verwendung finden die im Sommer sprießenden, grünen, sterilen Triebe bei der Durchspülungstherapie.
Inhaltsstoffe
Kieselsäure, Flavonoide
Zitat von Sebastian Kneipp
"Das Zinnkraut hat eine vielseitige und vorzügliche Wirkung."


