Wer die Bewegungstherapie im Kneippschen Sinne anwenden möchte, muss kein Athlet sein. Auch in den Alltag integrierte Bewegung und gemäßigte Sportarten steigern das Wohlbefinden nachhaltig und stärken dabei die Körperkräfte.

Deshalb spielt die leichte Bewegung in der Kneippschen Lehre eine tragende Rolle. „Wenn eine Maschine lange der Witterung ausgesetzt ist und nicht verwandt wird, so wird sie bald ihre Dienste versagen, sie wird zuletzt gebrechlich werden und zerfallen, ohne dass man sie gebrauchen kann. Gerade so ergeht es dem Körper“, sagt Kneipp.

Den Alltag beweglich gestalten

Bewegung in den Alltag einbauen

Bewegung lässt sich ohne großen Aufwand mühelos in den Alltag integrieren.

 

  • Nehmen Sie nicht den Fahrstuhl, sondern die Treppe
  • Lassen Sie das Auto auch mal stehen und fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit oder gehen Sie zu Fuß
  • Sie sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen? Steigen Sie doch mal ein oder zwei Stationen früher aus und legen den Rest der Strecke zu Fuß zurück
  • Sie telefonieren viel? Nutzen Sie die Zeit und gehen sie umher, statt zu sitzen
  • Verlegen Sie ein Treffen mit Freunden einfach mal nach Draußen für einen Spaziergang statt ins Café
  • Sie Arbeiten in einem überwiegend sitzenden Beruf? Besuchen Sie Kollegen doch einfach mal persönlich, statt anzurufen
  • Drehen Sie in Ihrer Mittagspause draußen eine Runde zu Fuß, bevor Sie sich wieder an die Arbeit setzen

 

Schon diese einfach zu integrierenden Tätigkeiten regen den Kreislauf an, stärken das Immunsystem und wirken sich positiv auf jedes strapazierte Nervenkostüm aus.

 

Beachten Sie allerdings: Wenn Sie schon erkältet sind oder Fieber haben, sollten Sie auf Sport verzichten.

 

Sanft aber regelmäßig

Wer Gesundheit und Wohlbefinden erlangen und nachhaltig steigern will, der sollte das folgende Kneippsche Prinzip stets beherzigen: „Alles zu seiner Zeit und alles im rechten Maß“.

 

Besonders gut für die Gesundheit sind Ausdauer-Sportarten wie Schwimmen, Walken, Joggen oder Ballspielen, weil sie den Körper gleichmäßig beanspruchen. Am besten 2 - 3 Mal in der Woche.

 

Hauptsache, es macht Spaß

Es gibt keine strengen Ge- oder Verbote. „Was der Psyche gut tut, kann dem Körper nicht schaden“, so der Menschenfreund Sebastian Kneipp.

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