Das Wissen um die heilende Wirkung ausgesuchter Kräuter und Pflanzen basiert auf einem jahrhundertealten Erfahrungsschatz

Das Wissen um die heilende Wirkung ausgesuchter Kräuter und Pflanzen basiert auf einem jahrhundertealten Erfahrungsschatz sowie modernen Erkenntnissen der Wissenschaft. Bei den Rezepten und Produkten für Gesundheit setzt Kneipp seit jeher auf wohldosierte pflanzliche Zubereitungen.

 

Pflanzenextrakte werden in Arzneimitteln, aber auch in Produkten zur Nahrungsergänzung, in Lebensmitteln und Körperpflegeprodukten eingesetzt. So finden sie beispielsweise Verwendung in Tees, Dragees, Badezusätzen oder Salben.

 

 

Geheimnisvolle Kräuter – traditionsreiche Phytotherapie

 

„Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen“, sagt ein altes, geläufiges Sprichwort. Es drückt aus, dass Kräuter und Pflanzen über Jahrtausende hinweg dazu dienten, Krankheiten zu heilen und zu lindern. Heute werden sie vermehrt eingesetzt, um gesund zu bleiben und neue Lebenslust zu wecken.

 

Traditionsreiche Phytotherapie

Schon 2000 Jahre vor den ersten Ärzten der griechischen Antike waren die Ägypter in der Kunst der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) bewandert. Sie umfasst die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten durch Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitung. Die Pflanzen werden frisch in Form von Extrakten zu Tees, Kapseln, Tropfen oder Salben verarbeitet.

 

2000v. Chr. wurde die Schule für Heilkunde mit Kräutergarten am Tempel von Edfu in Oberägypten gegründet. Hippokrates, erklärter „Vater der Heilkunde“, fasste die medizinischen Kenntnisse seiner Zeit im „Corpus Hippocraticum“ zusammen. Dank der Latein- und Griechischkenntnisse der Mönche gelang es das heilkundliche Wissen zu überliefern.

 

Die Kraft der Gewürz- und Heilkräuter

Die Urvölker hatten und haben ihre eigenen Kräuterfrauen, Schamaninnen und Medizinmänner, die sich mit der Wirkung von Pflanzen befassen. Die Heilkräutergärten der Klöster gelten als legendär. Im Mittelalter widmete man sich geradezu akribisch der Pflanzenheilkunde.

 

Zunehmend unterschied man zwischen Würz- und Heilkräutern, und um viele von ihnen ranken sich Geheimnisse und Geschichten. So wurde die Ringelblume schon früh bei Hautproblemen angewendet. Die Römer hingegen gebrauchten sie als Safranersatz zum Würzen von Omeletten und Suppen. Die alten Griechen entdeckten, dass Rosmarin den Kreislauf stabilisiert.

 

Düfte, Aromen und Bäder

Wacholder, wilder Fenchel, Knoblauch oder Kardamom wurden schon in der Antike verwendet. Aber nicht nur in der Heilkunde. Wacholder galt und gilt als Lebensbaum und Symbol für die Fruchtbarkeit. Knoblauch war wohl eines der ersten Anti-Aging-Mittel der Welt. Ihm sagt man in vielen Ländern auch eine Wirkung als Aphrodisiakum nach. Was zeigt, dass Kräuter und Pflanzen einst wie heute zweierlei zum Ziel haben: Gesundheit und körperliches Wohlbefinden.

 

Die aktuelle Liebe zu Kräutern geht vor allem durch die Nase. Duftender Lavendel findet sich in Kosmetika wie in Parfums, im Bad und als Pflegeprodukt. Die Wirkstoffe der Aloe Vera, einst u.a. von den Indianern als „Wundkaktus“ entdeckt, dienen vor allem der Förderung einer gepflegten, entspannten Haut.

 

Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp

Pflanzen sind ein wichtiges Element der ganzheitlichen Gesundheits-Philosophie von Sebastian Kneipp. Sein liebstes Kraut war die Arnika. „Bergwohlverleih“, wie das Heilkraut auch genannt wird, wirkt bei äußerlicher Anwendung Wunder, z.B. bei Blutergüssen, Prellungen, Quetschungen, Zerrungen, Muskelkater und Venenbeschwerden. Sebastian Kneipp hat vor über 150 Jahren rund 45 Pflanzen eine heute wissenschaftliche belegte Wirkung ohne Nebenwirkungen zugeschrieben.

 

In dieser Tradition steht Kneipp mit seinen pflanzlichen Gesundheitsprodukten und Bädern.

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